"Bisher war kaum bekannt, dass an der rauhen Nordseite
der kleinen Insel Bornholm, hoch oben über der Steilküste,
unter dichten Sträuchern verborgen, in düsteren geheimnisvollen
Tälern und im Schatten gewaltiger Granitbrocken
versteckt, eine erstaunlich große Anzahl wilder Möpse lebt."
So fängt sie an, die Geschichte über die Wildmöpse in Bornholm. Eine äußerst amüsante, kurzweilige Liebeserklärung an das Leben hier auf der Insel. Wir haben sie heute gehört bei der Märchenstunde in "Dines Lille Maritime Cafe".
Hier kann man sie vollständig lesen:
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| Ein "muß" für alle Mops-Liebhaber |
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| Fischräucherei in Allinge |
Es gibt in Allinge zwei Fischräuchereien. In beiden kann man den ganzen Tag Fischbuffet essen. Für 198 Kronen (ca. 28 Euro) kann man sich Heringe in allen Variationen, Lachs und geräucherte Makrele, sowie Pommes und Kartoffelsalat aufladen, soviel man möchte. Der Fisch schmeckt gut, aber es ist schon ziemlich schwere Speise. Die Beilagen - naja. Dass hat der Däne nicht so drauf.
Daneben gibt es noch ein extra Fischgeschäft, wo man einzelne Fische kaufen kann, roh oder gebraten oder geräuchert. Insgesamt die tragende Säule der Ernährung vieler hungriger Touristen.
Die 2. Säule sind die Burger-Imbißbuden. Burger und Pommes, fertig. Dann gibt es noch ein paar Pizzerien und dann das "Gammle Posthus". Da kann man richtig gut essen, ist aber auch teurer. Das ist die kulinarische Szenerie in Allinge und sie dürfte zu den anspruchsvolleren in Bornholm gehören.
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| Wasserfall, der größte auf Bornholm. |
Wir fahren am späten Nachmittag zu Märchenstunde im Cafe Lille Maritime. Auf dem Weg dahin machen wir einen Abstecher zum bekannten Döndalen-Wasserfall. Er ist wohl gerade nicht so in Form.
Zur gleichen Zeit sind auch ein paar Dänen dabei und es ist immer leicht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Einer kann immer deutsch, englisch sowieso, und sie sind sehr freundlich und offen. Hier haben sie sich quasi für die mickrigen Wasserfall entschuldigt, in Dänemark sei halt alles etwas kleiner und dann haben sie uns sehr leckere Lakritze angeboten. Entschuldigung angenommen!
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Der im gestrigen Bericht angesprochene, offizielle Radweg Richtung Guldhjem, an dem das Cafe Lille liegt.Wir müssen schauen, dass wir noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück radeln, im Dunkeln möchte man hier nicht fahren müssen. Im Hellen, auch nicht, es gibt aber keine Alternative.
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| Am Eingang vom Cafe. Ein Hinweis darauf, dass hier oben ohne bedient wird. |
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Das Cafe liegt traumhaft. Hier frühstücken auch die Pensionsgäste.
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| Schwalben beobachten das Geschehen. |
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| Wir gönnen uns erst mal ein Bier, es ist relativ warm und wir sind nach der Fahrt durstig. |
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| Dann beginnt die Märchenerzählern. |
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Die Frau heißt Elke Wirth und sie macht das sehr gut. Die Märchen trägt sie frei vor, das heißt, sie kann sie auswendig. Gute Stimme, gute Artikulation, macht Spaß. Dazwischen Musik von 2 Musikern, die sich zufällig mit Elke Wirth getroffen haben. Paßt auch.
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| Dann liest der Mann der Märchenerzählerin mit tiefer Stimme, ruhig und konzentriert die Geschichte vom Mops auf Bornholm. Im Hintergrund die Musiker. |
Ein netter Abend, man ist dankbar für Abwechslung und bekommt eine Vorstellung davon, wie die Bornholmer zusammenrücken, und Geselligkeit pflegen, wenn die Saison vorbei ist und sie unter sich sind.
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| Heimfahrt, es wird schon dunkel. Links, das ist Vera. |
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| Abendstimmung. 15 km bis nach Allinge, die reißen wir mittlerweile auf der linken Arschbacke ab. |